Erste Kindsbewegungen – Schmetterlinge im Bauch

erste Kindsbewegungen

Die ersten Kindsbewegungen zu spüren, das ist ein ganz wunderbarer und besonderer Moment in der Schwangerschaft. Oft werden sie schon sehnsüchtig erwartet. Manchmal ist die werdende Mutter aber auch unsicher, ob sie ihr Kind gespürt hat, oder ob vielleicht ihr Darm etwas aktiver war. Wie du Kindsbewegungen schon früh bewusst wahrnehmen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

 

Ab wann kann man erste Kindsbewegungen spüren?

Es gibt keinen festgelegten Zeitpunkt, ab wann die ersten Kindsbewegungen zu spüren sind. Dein Baby bewegt sich bereits ab der 8. SSW, jedoch kann es zu dieser Zeit mit seiner Größe noch nicht deine Bauchdecke erreichen. Oft wird die 20. SSW angegeben, ab der Kindsbewegungen in der ersten Schwangerschaft wahrgenommen werden können. Mit meinen Tipps weiter unten kannst du dein Baby jedoch wahrscheinlich schon deutlich früher spüren, etwa ab der 14. SSW.

Der Zeitpunkt hängt jedoch auch noch von zwei anderen Umständen ab:

  1. Liegt die Plazenta nicht in Richtung deines Rückens, sondern zu deiner Bauchdecke hin(Vorderwandplazenta), so werden Kindsbewegungen meist etwas später wahrgenommen, denn dann werden sie durch den Mutterkuchen nach vorne etwas gedämpft.
  2. Insgesamt haben dünnere Frauen etwas größere Chancen, ihr Baby früher zu spüren, einfach weil die Bauchdecke weniger gepolstert ist.

 

Wie fühlen sich erste Kindsbewegungen an?

Um zu erkennen, dass sich dein Baby bewegt hat, ist es hilfreich zu wissen, wie es sich in etwa anfühlt. Willst du dein Baby in einer frühen Schwangerschaftswoche spüren, kannst du natürlich keine Tritte erwarten, wie das später der Fall ist. Auch wird von außen noch keine Bewegung sichtbar sein.

Wie beschreiben Frauen die ersten Kindsbewegungen?

  • wie der Flügelschlag eines Schmetterlings, ein zartes Flattern
  • wie ein Fisch, der sie von innen anstupst
  • wie Blubberbläschen, die an ihnen entlangschweben oder platzen (Brause, Seifenblasen, Sprudel)

 

Meine Tipps um erste Kindsbewegungen früher zu spüren

Meistens überraschen einen (zumindest in einer früheren Schwangerschaftswoche) die ersten Kindsbewegungen nicht mitten im Alltag, wenn man gerade mit irgendetwas beschäftigt ist, sondern wenn du mit Zeit, Ruhe und liebevoller Aufmerksamkeit bei deinem Baby bist.

  • Lege dich auf den Rücken
  • Suche den höchsten Punkt deiner Gebärmutter und lege deine Hand dann darunter
  • Bist du unsicher über den Höhenstand deiner Gebärmutter, lege deine Hand etwa zwischen Schambein und Bauchnabel. (Eher Richtung Schambein).
  • Lasse deine Hand flach und entspannt liegen
  • Lasse deinen Atem ganz normal fließen, kein Luftanhalten
  • Bleibe neugierig, aber sei nicht fordernd oder erwartend
  • Nehme einfach wahr, was du gerade in diesem Moment spürst – oder auch nicht spürst, ohne es zu bewerten.
  • Geduld, Geduld, Geduld
  • Es ist nicht ungewöhnlich, wenn es nicht beim ersten Mal klappt. Vielleicht schläft dein Baby auch gerade.
  • Wiederhole die Kontaktaufnahme von nun an täglich
  • Vielleicht bemerkst du, nachdem du die ersten Kindsbewegungen bereits gespürt hast, dass dein Baby von Mal zu Mal schneller auf deine Hand reagiert und sich regelrecht freut, wenn eure Kuschelzeit kommt.

 

Wenn du meditierst oder auf sonstige Weise entspannst, kannst du natürlich dein jeweiliges Verfahren anwenden, um auch in Kontakt mit deinem Baby zu treten und es früher zu spüren.

 

Abschließend ist zu sagen, egal wann du die ersten Bewegungen deines Babys spürst – es wird einfach unbeschreiblich sein!

 

 

 

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