Vorzeitiger Blasensprung – was tun?

Bei einem vorzeitigen Blasensprung geht Fruchtwasser ab, bevor die Wehentätigkeit einsetzt. Dabei wird unterschieden, ob es sich um einen frühen vorzeitigen Blasensprung handelt (vor der 37. SSW, also bei einem unreifen Baby), oder um einen vorzeitigen Blasensprung nach der 37. SSW, also wenn es sich um keine Frühgeburt mehr handelt.

 

Ursachen vorzeitiger Blasensprung

In den meisten Fällen kommt es zu irgendeinem Zeitpunkt während der Geburt zum Blasensprung, ausgelöst durch den Druck der Wehen.
Die Häufigkeit eines Blasensprungs vor dem Einsatz der Wehentätigkeit wird mit ca 8-10% angegeben, oder anders gesagt bei einer von zehn Frauen.
Gegen Ende der Schwangerschaft werden die Eihäute natürlicherweise schwächer, sodass der Blasensprung vor einsetzender Wehentätigkeit um den Geburtstermin herum als Variation des Normalen angesehen wird.

Den vorzeitigen Blasensprung begünstigen:

  • Invasive Untersuchungen, wie zum Beispiel die Fruchtwasseruntersuchung
  • schlechte Ernährung
  • Rauchen während der Schwangerschaft
  • Scheideninfektionen
  • Zustand nach Konisation oder anderen Eingriffen im Bereich der Cervix.
  • Häufige vaginale Untersuchungen: Wöchentliche vaginale Untersuchungen ab der 37. SSW erhöhen das Risiko eines vorzeitigen Blasensprungs um das 3-fache.
  • Eipollösung
  • Erhöhter Druck auf die Fruchtblase, zum Beispiel durch zu viel Fruchtwasser oder Zwillinge.

 

Wie erkenne ich einen vorzeitigen Blasensprung?

Der Flüssigkeitsabgang über die Scheide kann bei einem Blasensprung unterschiedlich stark ausfallen. Fließt das Wasser schwallartig, ist die Diagnose eindeutig.
Tritt der Flüssigkeitsabgang eher spärlich auf, ist es nicht sofort klar, ob es sich um Fruchtwasser, vermehrten Ausfluss oder unwillkürlichen Urinabgang handelt, da das Baby natürlich auch stark auf die Harnblase drücken kann.
Um herauszufinden, ob es sich um Fruchtwasser handelt oder nicht, gibt es unterschiedliche Tests.
Der Lackmus-Test ist ein spezieller roter Papierstreifen, der sich bei Kontakt mit Fruchtwasser blau verfärbt. Denn Fruchtwasser hat im Gegensatz zum normalen Scheidenmilieu einen pH-Wert von 7-7,5. Der Lackmus-Test ist aber sehr unsicher, da es auch andere Ursachen für einen veränderten pH-Wert geben kann.
Deswegen gibt es andere Testverfahren, die kindliche Zellen im Abstrich nachweisen können und dadurch sehr sicher sind.

 

Soll man bei vorzeitigem Blasensprung liegen?

Bei einem vorzeitigem Blasensprung besteht je nach Ausgangssituation die Gefahr eines Nabelschnurvorfalls. Das bedeutet, dass die Nabelschnur nach unten in die Scheide vorfällt und eventuell vom Baby abgeklemmt wird.
Dieses Risiko ist erhöht bei einem Blasensprung vor der 37. SSW, bei einer Beckenend- oder Querlage und bei sehr reichlichem Fruchtwasser mit hoch stehendem Kopf des Kindes. Deswegen wird es in diesen Fällen empfohlen, sich liegend in die Klinik transportieren zu lassen.
Ein Nabelschnurvorfall kommt bei etwa 0,3% aller Geburten vor und ist damit ein seltenes Ereignis.

 

Vorgehen bei vorzeitigem Blasensprung

Das Vorgehen nach vorzeitigem Blasensprung unterscheidet sich je nach Schwangerschaftswoche. Vor der 37. SSW ist das Hauptanliegen, die Tragzeit so weit wie möglich zu verlängern. Es wird ein Antibiotikum verabreicht, da die Gefahr besteht, dass Krankheitserreger in die Gebärmutter aufsteigen und dort zu einer Infektion von Mutter und Kind führen können. Auch wehenhemmende Maßnahmen sind notwendig, weil ein vorzeitiger Blasensprung Wehen auslösen kann. Gleichzeitig wird die Lungenreife des Babys durch eine sogenannte „Lungenreifespritze“ gefördert, falls es doch zu einer Frühgeburt kommen sollte.
Eine weitere Sorge liegt in der Möglichkeit eines Nabelschnurvorfalls, wenn das Baby nicht tief genug im Becken liegt, um ein nach unten Rutschen der Nabelschnur in die Scheide zu vermeiden.

Um eventuelle Entzündungszeichen frühzeitig zu erkennen, werden Mutter und Kind engmaschig überwacht.

Bei einem Blasensprung nach der 37. Schwangerschaftswoche wird die Geburt angestrebt.

Blasensprung

Vorzeitiger Blasensprung nahe am Geburtstermin

Bei den meisten Frauen beginnen die Wehen spontan innerhalb von 12 Stunden nach dem Blasensprung (79%) und bei 95% beginnt die Geburt von selbst innerhalb von 24 Stunden (1).

Deswegen ist es möglich, nach einem vorzeitigem Blasensprung nach der 37. SSW den Wehenbeginn zunächst abzuwarten. Die aktive Geburtseinleitung wird meist nach 12-24 Stunden begonnen wird.

 

Das „24 Stunden Fenster“

Das Zeitfenster, dass Frauen innerhalb von 24 Stunden nach dem Blasensprung gebären sollen, kommt aus den 50er und 60er Jahren. Bis heute haben wir diese Zeitangabe übernommen. Viele Kliniken geben den Frauen noch weniger Zeit.
Was passiert nach 24 Stunden?

Gar nichts. Wir wissen nicht, wie lange nach Blasensprung um den Geburtstermin die gesunde Schwangerschaft fortgeführt werden kann. Es gibt dazu keine aktuellen vorliegenden Studien. Alle Frauen wurden vorher eingeleitet.
In älteren Studien wurde nicht unterschieden, ob oder wie oft die Frauen nach Blasensprung vaginal untersucht wurden. Dies hat einen erheblichen Einfluss auf das Risiko der Infektionsgefahr. Unter heutigen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen haben wir andere Ergebnisse im längeren Abwarten nach Blasensprung zu erwarten als vor 70 Jahren.
Ein weiteres Abwarten nach Blasensprung auch über 24 Stunden hinaus ist sicher, solange keine Keime nach oben Richtung Gebärmutter verschleppt werden, die dort nicht hingehören – zum Beispiel durch vaginale Untersuchungen und Mutter und Kind regelmäßig auf mögliche Anzeichen einer Infektion überwacht werden.

Während eine Geburtseinleitung in manchen Fällen Vorteile für Mutter und/ oder Kind bringen kann, sind ihre Risiken immer genau mit dem Abwarten auf den natürlichen Geburtsbeginnn abzuwägen. (Zum Weiterlesen: Geburtseinleitung: Warum eine Einleitung der Geburt nicht ohne Risiken ist)

 

Antibiotika nach Blasensprung?

Häufig werden auch bei einem Blasensprung nahe am Geburtstermin Antibiotika gegeben, um Infektionen zu vermeiden. Randomisierte, kontrollierte Studie mit insgesamt 2639 schwangeren Frauen ab der 36. Schwangerschaftswoche kamen jedoch zu folgendem Ergebnis:

„Routinemässige Antibiotika konnten im Vergleich zur Kontrollgruppe, welche Plazebo oder keine Antibiotika bekommen hat, beim vorzeitigen Blasensprung das Risiko einer Infektion der schwangeren Frauen oder ihrer Babys nicht vermindern.

Die Datenlage in diesem Review ist nicht ausreichend, um mögliche Nebenwirkungen bei Frauen oder ihren Babys durch den Gebrauch von Antibiotika zu bewerten. Dies gilt insbesondere für mögliche langfristige Schäden. Da nicht genug über Nebenwirkungen bekannt ist und keine starke Evidenz für den Nutzen von Antibiotika gefunden werden konnte, sollten jene bei Frauen mit vorzeitigem Blasensprung nicht routinemässig eingesetzt werden, es sei denn die Frau hat bereits Anzeichen einer Infektion. (2)

 

Vaginale Untersuchung nach Blasensprung

Die Anzahl vaginaler Untersuchungen nach Blasensprung ist ein sehr wichtiger (vielleicht der wichtigste) Faktor, die eine Infektion verursachen können. Mit jeder vaginalen Untersuchung steigt die Gefahr einer Infektion. (3)

Die Scheide reinigt sich selbst von oben nach unten. Mit jeder vaginalen Untersuchung werden Keime nach oben geschoben. Nach Blasensprung gibt es aber keine schützende Barriere mehr zur Gebärmutter und zum Baby.

Auch wenn es interessant zu wissen ist, ob oder wie weit der Muttermund nach Blasensprung geöffnet ist, hat es eigentlich keine weitere Bedeutung. Es lässt sich trotzdem nicht vorhersagen, wie lange es noch bis zur Geburt dauern wird.

Wenn eine vaginale Untersuchung unbedingt notwendig ist, sind sterile Handschuhe Pflicht.

Einer der wichtigsten Faktoren um eine Infektion nach Blasensprung zu vermeiden, ist es auf vaginale Untersuchungen so weit wie möglich zu verzichten.

Im Vergleich mit Frauen mit weniger als 3 vaginalen Untersuchungen nach Blasensprung hatten Frauen mit…

… 3 bis 4 vaginalen Untersuchungen ein doppelt so hoch erhöhtes Risiko einer Infektion
… 5 bis 6 vaginalen Untersuchungen ein 2,6 fach erhöhtes Risiko einer Infektion
… 7 bis 8 vaginalen Untersuchungen ein 3,8 fach erhöhtes Risiko einer Infektion
… mehr als 8 vaginalen Untersuchungen ein 5 fach erhöhtes Risiko einer Infektion.

 

Anzeichen einer Infektion:

  • erhöhte mütterliche Temperatur und Fieber
  • beschleunigter mütterlicher Puls
  • beschleunigte Herzfrequenz des Babys
  • übel riechendes Fruchtwasser
  • druckschmerzhafte Gebärmutter
  • Vermehrung der weissen Blutkörperchen und erhöhtes CRP

 

Liegt das Baby nach Blasensprung „im Trockenen“?

Der Körper ersetzt das Fruchtwasser vollständig alle drei Stunden. Es besteht also kein Grund zur Sorge, dass dein Baby im Trockenen liegen könnte, auch wenn beständig Fruchtwasser abgeht.

 

Empfehlungen zum Abwarten

  • Sehe die Situation positiv: du hast in Ruhe Zeit, dich auf die Geburt und Ankunft deines Babys vorzubereiten, dich auszuruhen oder nochmal eine Runde zu schlafen. Lass dich umsorgen und verwöhnen.
  • Ein Krankenhaus ist voller Keime – Keime die deinem Körper fremd sind. Das kann das Risiko einer Infektion erhöhen. Solange alles in Ordnung ist und du eine Hebamme hast, die nach dir und deinem Baby schaut, ist das Abwarten zu Hause eine gute Alternative.
  • Vaginale Untersuchungen so weit wie möglich vermeiden – nur bei dringender Indikation.
  • Wenn nach Blasensprung noch keine Wehen eingesetzt haben, aber der Körper geburtsbereit ist, reichen oft natürliche Methoden, um die Geburt in Gang zu bringen. Zum Beispiel Akupunktur oder Brustwarzenstimulation. (Nichts in die Scheide einführen – kein Nelkenöltampon!)
  • Nach dem Toilettengang mit verdünnter Calendulaessenz nachspülen, das wirkt keimreduzierend.
  • Vertraue dir, deinem Körper und deinem Baby. Die Geburt wird in Gang kommen.
  • Achte auf Infektionszeichen wie Unwohlsein, erhöhte Temperatur, einen veränderten Geruch des Fruchtwassers usw.
  • Direkter und ausgedehnter Hautkontakt mit deinem Baby nach der Geburt hilft deinem Kind, mit deinen körpereigenen, guten Bakterien besiedelt zu werden und damit das Risiko einer Infektion zu verringern.
  • Auf Infektionszeichen bei Mutter (s.o.) und Kind (zu niedrige Temperatur oder Fieber, Schläfrigkeit und Trinkschwäche, blasse Haut, Veränderungen in der Atemfrequenz/ Nasenflügeln) sollte auch noch nach der Geburt geachtet werden.

 

Einem vorzeitigem Blasensprung vorbeugen

Vitamin C

Es gibt die Annahme, dass Vitamin C die Eihäute stärken und sie vor vorzeitigem Springen schützen kann. Über die Einnahme von Vitamin C zur Vorbeugung eines Blasensprungs gibt es unterschiedliche Studienergebnisse:
Eine Studie fand heraus, dass niedrig dosiertes Vitamin C (100 bis 200 mg am Tag) der Vorbeugung diesen kann, während doch diesiertes Vitamin C den gegenteiligen Effekt bringt und sogar das Risiko eines vorzeitigen Blasensprungs erhöht. (4)

 

Omega-3 Fettsäuren

Omega-3 Fettsäuren, wie sie beispielsweise in Fischöl vorkommen, wirken entzündungshemmend. Dieser Wirkungsmechanismus verzögert den Anstieg an Prostaglandinen, die für das weicher werden der Eihäute zuständig sind.
Schwangere, die täglich 200 mg DHA (Omega-3 Fettsäure) einnahmen, hatten im Vergleich zur Placebogruppe, die Olivenöl einnahmen, seltener einen frühen vorzeitigen Blasensprung (vor der 37. SSW) sowie auch seltener einen vorzeitigen Blasensprung nach der 37. SSW. (5)

 

 

 

 

Quellen:

1: Middleton et al. 2017 http://www.cochrane.org/CD005302/PREG_it-better-baby-be-born-immediately-or-wait-labour-start-spontaneously-when-waters-break-or-after-37
2: http://www.cochrane.org/de/CD001807/antibiotika-fuer-frauen-die-nahe-am-geburtstermin-einen-blasensprung-ohne-wehentaetigkeit-haben
3: Seaward et al., 1997  Imseis et al., 1999  Pintucci et al., 2014
4: Casanueva et al., 2005
5:  Pietrantoni et al., 2014
Dr Rachel Reed: Pre-labour Rupture of Membranes: impatience and risk
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?Db=PubMed&Cmd=ShowDetailView&TermToSearch=8598837&ordinalpos=7&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24259235
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1785268
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24259235
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3526572
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4057716/
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16516962
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24259235
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18404134
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=lenihan+antepartum+pelvic
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=18515514

 

 

 

Kommentare

  1. Marie

    Schade, dass hier erwähnt wird, dass ein trockenliegen des Babys nicht möglich ist. Denn genau das ist mir passiert. Meine Tochter hat komplett trocken gelegen und musste sogar gelöst werden. Da ich aufgrund meiner medizinischen Vorgeschichte eigentlich einen geplanten Kaiserschnitt haben sollte, wurde die Nacht noch zugewartet, um ein “ausgeschlafenes“ OP-Team zu haben. 10 Std. nach Blasensprung, ohne wehen, wurde unsere Tochter geholt.

  2. Jule

    Der Artikel kommt viel zu spät! Ich habe zu diesem Thema via google immer nur das klassische „nach 12 Stunden muss eingeleitet werden“ gefunden. Bei mir wurde auch das volle Programm mit Antibiotika und Oxytocin abgespielt, obwohl ich jedesmal gefragt habe, ob es unbedingt sein muss. Da ich körperlich und mental sehr gut vorbereitet war, bin ich dank Badewanne ohne PDA klargekommen, aber das war harte Arbeit mit dem Wehentropf.
    Trotzdem danke! Jetzt weiß ich das fürs nächste Mal 🙂

  3. Lisa

    Ein schwieriges, wichtiges Thema. Ich hatte fünf Tage über ET minimalen tröpfelnden Ausfluss, ob Urin oder Fruchtwasser konnte ich nicht sagen. Da die Menge so minimal war, habe ich bis zum nächsten Kontrolltermin im Krankenhaus zwei Tage später abgewartet. Der Lackmustest dort verfärbte sich dann dunkelblau. Auch der zweite Test, der die kindlichen Zellen nachweist, war positiv. Als ich der Ärztin sagte, dass ich das tröpfeln seit zwei Tagen spüre, reagierte sie nahezu panisch. Mir wurde direkt ein Zugang gelegt und die erste Antibiose verabreicht. Ein zweiter Lackmustest, den die Hebamme mit mir machte, als die Ärztin weg war, zeigte keinerlei Verfärbung…aber die Diagnose stand für die Ärzte fest, kein Weg zurück möglich. Der Muttermundbefund, den die Hebamme mit einem sterilen Handschuh ertastete, war unreif. Nach weiteren 24 Stunden im Krankenhaus mit Wehentee und Nelkentampons, die keinen Erfolg zeigten, wurde mit zwei Dosen Cytotec eingeleitet. Die Folgen waren leider ein Wehensturm, PDA, schlechte Herztöne und Kaiserschnitt. Aber: meiner Tochter und mir geht es gut, ich habe die Geburt emotional verarbeitet. Vor allem zeigt mir das Erlebnis, wie unglaublich schwer die Abwägung zwischen abwarten und einleiten ist, für die Ärzte, die Hebammen und die Mütter. Mein Gefühl sagt mir, dass sich meine Tochter, wäre es nach ihr gegangen, bestimmt noch vier Tage Zeit gelassen hätte. Hätte ich noch so lange warten wollen? Ich glaube nicht. Wie immer muss jede für sich eine Entscheidung treffen und ich bin froh, Olivia, dass du solche Themen offen und mit einem natürlichen, unaufgeregten Standpunkt ansprichst!

  4. Eva

    Das finde ich einen sehr wichtigen und guten Artikel! Die Krankenhäuser bauen hier zu oft unnötig Druck auf die Schwangeren auf.
    Ich hatte eine Hebamme und einen vorzeitigen Blasensprung. Die Wehen kamen erst nach 39 Stunden in Gang. Die Hebamme hat keine vaginale Untersuchung gemacht und nur nach 16 und 30 Stunden ein CTG geschrieben (ich glaube nur zur Dokumentation und um meinen Mann zu beruhigen 🙂 und das mit dem Fruchtwasser (dass sich das ständig erneuert) hat sie auch gesagt. Wir waren sogar nach 28 Stunden noch gemütlich im Restaurant beim Essen…
    Ich habe ihr einfach ganz fest vertraut, und das war in meinem Fall genau richtig. Levi kam mit AGPAR Werten von 10/10 48 Stunden nach Blasensprung zur Welt!

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